Meine Samtpfoten

Auf meiner Homepage dürfen selbstverständlich auch meine drei Jungs nicht fehlen - denn neben den Tinkern gehören auch Katzen zu meiner Leidenschaft!

Anfangen hat alles mit Whiskey und Jacky, zwei Geschwister aus dem Tierheim. Leider durften sie nur wenige Monate alt werden, da sie FIP (Feline Infektiöse Peritonitis) bekamen und über die Regenbogenbrücke gingen. Das gleiche geschah in den nächsten Monaten mit Lukas und Jimmy, auch sie hatten sich mit FIP angesteckt. Es war eine sehr traurige Zeit, alle Lieblinge an dieser furchtbaren Krankenheit zu verlieren!

Nur Jonas hat sich nicht angesteckt - seitdem ist er meine Glückskatze! Mittlerweile lebt der ehemalige Tierheimkater seit 8 Jahren bei mir und ist einfach nur ein Schatz, auch, wenn er zu anderen ganz schön zickig ist :-) Sein Hobby ist es, seine dutzenden Kuscheltiere durch die Gegend zu schleppen. Ein weiteres Hobby ist die Klospülung drücken...

Als Jonas schließlich alleine war und ich nach vielen Untersuchungen sicher war, dass er nicht den Corona-Virus in sich trägt, ging ich sofort auf die Suche nach einem zweiten Kater - und so traf ich auf Samson.

Samson kam aus schlechten Verhältnissen. Er war verlaust, verfloht, stank wie eine ganzer Schweinestall (wo er auch lebte) und war verwurmt ohne Ende! Aber er hat sofort mein Herz erobert! Noch nie begegnete mir eine Katze, die so freundlich und anhänglich war wie er! Samson würde ich mehr als Hund bezeichnen, er dackelt einem hinterher und kommt sofort wenn man ihn ruft. Seine negative Eigenschaft ist seine Verfressenheit. Man muss alle Lebensmittel einsperren, da der Herr leider Schränke öffnen kann und sich so regelmäßig selber bedient ;-) (Bevorzugt sind Pilze und Spargel, sowie Pizza und Pommes!)

Kurze Zeit später hörte ich von einem Wurf Katzen, deren Mama überfahren wurde und die nun "zum Sterben zurückgelassen wurden" - also sprich, den Menschen war es egal, was mit den Kleinen passierte. Sofort fuhr ich hin und wollte sehen, was da los ist - leider war nur noch Lenny übrig, seine Schwester bekam ein Hund "zum spielen". Lenny war damals 2-3 Wochen alt, wog ca. 100 g und war alles andere als gesund. Trotz Tierklinik und Rund-um-Pflege konnten wir sein Augenlicht nur zu ca. 20% retten.

Ein halbes Jahr später konnte Lenny kaum mehr Futter behalten und bei einer Magenspiegelung stellte sich heraus, dass er ein großes Divertikel (Ausbuchtung) in der Speiseröhre hat! Trotz 6 Operationen, in denen die Ausbuchtung ausgeräumt wurde, ist es bis heute nicht merklich besser geworden. Er bekommt flüssige Nahrung und kann damit sehr gut leben! Er ist mittlerweile 5 Jahre alt, immernoch schüchtern, aber mir gegenüber sehr verschmust! Lenny ist mittlerweile mein "natürlicher Wecker" und sitzt jeden Morgen ab ca. 6 Uhr auf meinem Kopfkissen, um mir mitzuteilen, dass es jetzt Zeit wäre zu frühstücken - ein Verschlafen ist somit dank ihm nicht mehr möglich :-))

Nach Lenny fand ich dann noch die halb-verhungerte und stark zurückgebliebene Timmy (alias Timmeline), die ich in Zusammenarbeit mit einer Tierklinik wieder aufpeppelte. Sie durfte leider nur vier Jahre bei mir bleiben - sie starb im Januar 2009 an einem verschleppten Virus. Dadurch, dass sie auch bedingt durch eine Schilddrüsen-Unterfunktion immer sehr dünn und schmächtig war, konnte ihr zierlicher Körper leider den Virus nicht bekämpfen. Nach 3 Wochen, in denen wir alles versucht hatten, ließ ich sie schweren Herzens über die Regenbrücke gehen.

Hier nun ein paar Bilder meiner Lieblinge:

Timmeline in ihrem heiß-geliebten Körbchen, 2 Monate vor ihrem Tod:

Samson, mein dicker Couch-Potatoe:

Mein Liebling "Jonas", mittlerweile 9 Jahre alt:

Und mein Sorgenkind Lenny: